Literatur zum Thema Rechnen und Rechenstörungen
Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung: Rechenstörungen. Diagnose - Förderung - Materialien. Auer Verlag Donauwörth 19993 - sehr empfehlenswert wegen der vielen Praxisbezüge und der Verwendbarkeit im Alltag, z.B. Vorschläge zu diagnostischen Beobachtungen, bewährtes Fördermaterial;
Michael von Aster: ZAREKI – Testverfahren zur Dyskalkulie. Harcourt Test Services Frankfurt am Main 2001, www.harcourt.de
Michael G. von Aster: Neuropsychologie der Dyskalkulie. in: H. Ch. Steinhausen (Hrsg.): Hirnfunktionsstörungen und Teilleistungsschwächen. Berlin 1992
Michael G. von Aster: Zahlenverarbeitung und Rechnen bei Schulkindern der 2. und 3. Klassenstufe: Eine vergleichende Studie französischsprachiger und deutschsprachiger Kinder. Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie 1997, Band XXIX, Heft 2, S. 151-166 – ein interessanter Aufsatz mit einigen grundsätzlichen Aussagen zu Rechenstörungen
J. Peter Böhmer u.a.: Mathematik begreifen. Lehrerleitfaden. 1. – 4. Schuljahr. Ernst Klett Schulbuchverlag Stuttgart 1994 – empfehlenswert sind hierbei die detaillierten Diagnosebögen, die eine genaue Feststellung der Lernausgangslage bei Kindern im Grundschul-Bereich ermöglichen
Budenberg – Computerprogramm. Vertrieb: Budenberg Software-Vertrieb, An der Wielermaar 74, 51143 Köln, Tel.: 02203/85563 Fax: 02203/88912, www.budenberg.de – Klassiker unter den Computerprogrammen, läuft auch auf älteren PC, mit vielen verschiedenen Übungen vor allem zu Lesen und Rechnen, Übungen konzentrieren sich auf das Wesentliche und lenken Kinder nicht durch grafische Spielereien ab
Stanislas Dehaene: Varieties of numerical abilities. Cognition, 44 (1992) 1-42 – in diesem Aufsatz wird das Triple-Code-Model Dehaenes beschrieben, der Versuch die kognitive Zahlenverarbeitung in drei Hirnfunktionsmodulen zu erklären
Stanislas Dehaene: Der Zahlensinn oder Warum wir rechnen können. Birkhäuser Verlag Basel 1999 – ein in mehrfacher Hinsicht erstaunliches Buch: geschrieben von einem Mathematiker, gut verständlich auch für Nicht-Mathematiker; mit Erklärungen dafür, warum wir eine numerische Wahrnehmung haben; den Satz „Leidenschaft führt zu Begabung“ könnte man und frau sich über den Schreibtisch hängen; empfehlenswert
DIMDI (Hrsg.): ICD-10, Bd. 1 Systematisches Verzeichnis. Verlag Hans Huber Bern 1994
im Internet sind u.a. für Lesen, Schreiben, Rechnen relevante Teile der ICD 10 zu finden unter: www.informatik.fh-luebeck.de/icdger/welcome.htm; sie sind kommentiert und damit manchmal etwas besser zu verstehen als die amtliche KlassifikationDitfurth, Hoimar von: Der Geist fiel nicht vom Himmel. München 199313
„Luxuswissen“: es macht Spaß, diese Abhandlung über unsere Stammesgeschichte und die Entwicklung der Psyche im Laufe der Jahrmillionen zu lesen; es verdeutlicht eine Menge im Hintergrund, aber man und frau versäumt auch nichts, wenn es nicht im Bücherregal stehtErstrechnen. Teil I. Handreichung für Diagnose und Förderklassen. Würzburg 1992
Frostig, M./Maslow, P.: Lernprobleme in der Schule. Stuttgart 1978
Frostig, M./Maslow, P: Grundlagen der Förderung von Kindern mit minimaler cerebraler Dysfunktion. in: Haupt, U./Jansen, G. W. (Hg.): Pädagogik der Körperbehinderten. Berlin 1983
Hans-Dieter Gerster und Rita Schultz: Schwierigkeiten beim Erwerb mathematischer Konzepte im Anfangsunterricht : Bericht zum Forschungsprojekt Rechenschwäche erkennen, beheben, vorbeugen. - Überarbeitung. - Freiburg im Breisgau : Päd.Hochsch., 2000 – ist als pdf-Dokument kostenlos im Internet erhältlich
Annemarie Fritz / Gabi Ricken / Siegbert Schmidt (Hrsg.): Rechenschwäche. Lernwege, Schwierigkeiten und Hilfen bei Dyskalkulie. Beltz Verlag Weinheim 2003 – empfehlenswertes Handbuch (sprich:Theorie) mit dem Stand des Wissens über Rechenschwäche
Grissemann, Hans: Dyskalkulie heute. Verlag Hans Huber Bern 1996
Dominik Jost/Jakob Erni/Margret Schmassmann: Mit Fehlern muß gerechnet werden. Mathematischer Lernprozeß, Fehleranalyse, Beispiele und Übungen. 1992. Sauerländer
Kristin Krajewski / Petra Küspert / Wolfgang Schneider: Demat 1+. Deutscher Mathematik-Test für erste Klassen. Beltz Göttingen 2002
Kretschmann, Rudolf/Dobrindt, Yvonne/Behring, Karin: Prozessdiagnostik der Schriftsprachkompetenz in den Schuljahren 1 und 2. Verlag Sigrid Persen Horneburg 1998
Kretschmann, Rudolf/Dobrindt, Yvonne/Behring, Karin: Prozessdiagnostik mathematischer Kompetenzen in den Schuljahren 1 und 2, Bd. I-III. Verlag Sigrid Persen Horneburg 1999
Kretschmann, Rudolf/Rose, Maria-Anna: Was tun bei Motivationsproblemen. Verlag Sigrid Persen Horneburg 2000
Kutzer, Reinhard: Mathematik entdecken und verstehen. Kommentarband. Frankfurt am Main 1998
Landesinstitut für Erziehung und Unterricht Stuttgart: Schwierigkeiten im Mathematik unterricht in der Grundschule. Prävention – Diagnose – Motivation – Förderung. Stuttgart 1999
Arnold Lohaus/Ruth Schumann-Hengsteler/Thomas Kessler: Räumliches Denken im Kindesalter Hogrefe 1999
Lorenz, J.H./Radatz, H.: Handbuch des Förderns im Mathematikunterricht. Schroedel-Verlag, Hannover 1993
Das Buch bezieht sich vor allem auf die Förderung von Grundschülern. Visuelle Wahrnehmung nimmt breiten Raum ein als Faktor bei einer Lernstörung. Vielfältige Beobachtungs-/Diagnosemöglichkeiten. Auf der Internetseite von Prof. Lorenz finden sich einige Hinweise, Adressen und eine längere Literaturliste zum Thema „Rechenschwäche“Milz, Ingeborg: Rechenschwächen erkennen und behandeln. Borgmann-Verlag. Dortmund 19942
sehr empfehlenswert wegen der vielen Praxisbezüge und der Verwendbarkeit im Alltag; mit Teilen, die zum Nachschlagen geeignet sindRosenkranz, Christel: Kieler Zahlenbilder. Zahlenraum 1 – 20. Veris-Verlag 20013 Komplett: Handbuch, Vorlagen, Steckbrett, Handkarten auf farbigem Karton, 5 Spezialwürfel.
Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung (Hrsg.): Erstrechnen - Teil 1: Grundlegende mathematische Fähigkeiten - Handreichung für Sonderpädagogische Diagnose- und Förderklassen. Würzburg 1992
Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung (Hrsg.): Erstrechnen - Teil 2: Erarbeitung der Zahlbegriffe und Operationen - Handreichung für Sonderpädagogische Diagnose- und Förderklassen. Würzburg 1991
Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung (Hrsg.): Erstrechnen - Teil 3: Ausbau des Zahlenraums bis 100 und Erarbeitung der multiplikativen Operationen - Handreichung für Sonderpädagogische Diagnose- und Förderklassen. Würzburg 1991
Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung (Hrsg.): Handreichung zur Diagnostik für Sonderpädagogische Diagnose- und Förderklassen. Würzburg 1991
Straßburg, Hans-Michael, Dacheneder, Winfried, Kreß, Wolfram: Entwicklungsstörungen bei Kindern. Grundlagen der interdisziplinären Betreuung. Urban & Fischer 20002 Grundlagen für das Erkennen und Betreuen von Kindern mit Störungen in der Gesamtentwicklung; Interdisziplinärer Ansatz unter Einbeziehung von Ärzten, Psychologen, Pädagogen, Ergotherapeuten; Erläuterung und Beurteilung wichtiger Therapiemethoden, empfehlenswert
J. E. H. van Luit, B.A.M. van de Rijt und K. Hasemann: OTZ - Osnabrücker Test zur Zahlbegriffsentwicklung. Hogrefe Göttingen in Anwendung seit 2001
Wagner, Hans-Jürgen: Bewegungshandlungen als Grundlage von Verstehen und Anwenden elementarer Arithmetikprozesse. in: motorik 20 (1997), Heft 3 S. 98 - 107
Simone Wejda: Rechenschwäche - der Kampf mit den Zahlen. Hilfe bei Dyskalkulie. Cornelsen Vlg Scriptor Februar 2004
Wunderlich, Gabriele: 1, 2, 3 mit allen Sinnen. AOL-Verlag. Lichtenau 19964
Vielfältige, handlungsbezogene Übungen für den Anfangsunterricht Mathematik; empfehlenswertWunderlich, Gabriele / Bares, Hannelore: Wo Kinder rechnen lernen Band I: Zu Hause. Der Kleine Verlag, Embsen-Oerzen 2000 – Ein wunderbares Buch, das für Eltern und Interessierte viele praktische Möglichkeiten zeigt, zu Hause mathematische Grunderfahrungen zu vermitteln: unter der Bettdecke, vorm Kleiderschrank, beim Tischdecken u.v.m.
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