Autostart
Häufig werden Programme gestartet, die selten oder nie gebraucht werden, aber im Tray Platz wegnehmen und den Arbeitsspeicher reduzieren. Mit
"Start / Ausführen / msconfig
als Administrator oder unter "C:\WINDOWS\pchealth\helpctr\binaries\msconfig.exe" gelangt man an ein Systemkonfigurationsprogramm. Unter dem Reiter "Systemstart" werden die Programme des Autostarts angezeigt und können deaktiviert oder wieder aktiviert werden.
Default User ändern
regedit (nicht regedt32) aufrufen und suchen nach
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion\ProfileList
Dort ändern des Werts von „DefaultUserProfile" auf den gewünschten Nutzernamen; dieser Nutzer muss bereits vorhanden und einmal gestartet sein.
Laufwerksbuchstabe zuerst
Standardmäßig wird der Laufwerksbuchstabe am Ende im Explorer angezeigt. Im Folgenden wird gezeigt, wie der Buchstabe als erster oder überhaupt nicht angezeigt werden kann.
regedt32.exe
[für das System (alle Anwender)]
HKEY_LOCAL_MACHINE\ Software\ Microsoft\ Windows\ CurrentVersion\ Policies\ Explorer
Erstellen Sie hier einen neuen Wert mit dem Namen "ShowDriveLettersFirst" als Datentyp REG_DWORD. Setzen Sie den Wert auf:
<nicht da> Laufwerksbuchstabe am Ende anzeigen (Standard)
1 Laufwerksbuchstabe nur bei Remotelaufwerken als erstes anzeigen
2 Laufwerksbuchstabe nicht anzeigen
4 Laufwerksbuchstabe bei allen Laufwerken als erstes anzeigen
Falls es \...\Policies\Explorer nicht gibt, dann unter \CurrentVersion\Explorer den genannten
Schlüssel erzeugen. Funktioniert wohl auch.
Netzlaufwerke trennen
NET USE * /DELETE /PERSISTENT:YES
net use * /del /yes
net use /y /d *
Netzwerk - IP
Die eigene Netzwerk-IP kann bestimmt werden mit
ipconfig
Wer dazu noch weitere Angaben braucht wie z.B. die MAC-Adressen von Netzwerkarten, der gibt ein:
ipconfig -all
Das Kommando "ipconfig /release" gibt die alte oder falsche IP-Adresse frei, mit "ipconfig /renew" holt sich der Computer seine neue Adresse und durch das Kommando "ipconfig /all" kann man dies kontrollieren.
Netzwerkverbindungen einrichten
@echo off
set benutzer=koesterh
net use * /del /yes
net use u: \\10.0.0.1\homes /user:%benutzer% /persistent:no
net use k: \\10.0.0.1\Klasse /persistent:no
net use t: \\10.0.0.1\tmp /persistent:no
net time \\Arktur /set /yes
Ordner - Strukturen kopieren
Will man viele Ordner ohne die darin enthaltenen Dateien kopieren, gibt man
xcopy [Quelle] [Ziel] /t /e
ein. Ohne das "/e" werden leere Verzeichnisse ignoriert.
Uhrzeit
Bei XP beträgt der Standardintervall für die Zeitaktualisierung eine Woche, d.h. einmal wöchentlich wird die Uhrzeit automatisch nach einem Server im Internet gestellt. Soll dies zum Beispiel täglich geschehen, dann muss "regedit" gestartet werden.
Hkey_Local_Machine\System\ControlSet001\Services\W32Time\TimeProviders\NtpClient\SpecialPollInterneval
Sollte "SpecialPollInterneval" noch nicht existieren, kann ein neuer DWORD – Wert mit diesem Namen erstellt werden.
Für ein anderes Intervall zur Zeitaktualisierung wird "SpecialPollInterneval" mit einem Doppelklick geöffnet und die Basis auf Dezimal umgestellt. Nun das gewünschte Aktualisierungsintervall eingeben: die Angabe erfolgt in Sekunden, also für einmal täglich, alle 24 Stunden: 60 Sekunden mal 60 Minuten = 3600 Sekunden mal 24 Stunden = 86400 Sekunden.
Der Zeitserver kann in Windows unter "\Systemsteuerung\Datum und Uhrzeit\Internetzeit" geändert werden. Hinweise zu Zeitservern und Links zu Zeitservern finden sich hier.
Soll ein Nutzer mit eingeschränkten Rechten die Uhrzeit ändern können, muss dieser Nutzer eingetragen werden unter "\Systemsteuerung\Verwaltung\Lokale Sicherheitsrichtlinie\Lokale Richtlinien\Zuweisen von Benutzerrechten\Ändern der Systemzeit" Mit einem Doppelklick öffnen und den gewünschten Nutzer hinzufügen.
Windows XP installieren
Um XP auf einer S-ATA-Festplatte installieren zu können, braucht man ein Diskettenlaufwerk, um den speziellen Treiber für die S-ATA-Platte einspielen zu können. Dieser wird kurz nach dem Start der Installations-CD abgefragt ("F6 drücken").
Der Treiber für S-ATA-Platten ist meist an den Chipsatz gebunden und kann auf den Seiten des Motherboard-Herstellers heruntergeladen werden (dort nach SATA, RAID, SATARAID oder auch nach F6-Treiber suchen). Dieser Treiber kann nur über ein Diskettenlaufwerk eingespielt werden, evtl. kann dies auch ein USB-Diskettenlaufwerk sein.
Man kann allerdings aus der XP-Installations-CD auch eine CD basteln, die diesen Treiber bereits enthält. Dabei hilft ein Tool wie nLite. In der c't 1/2008, S.172 gibt es eine Anleitung dazu.