Linux - Anfänge

Brennen mit K3B

Wer unter Windows mir Nero gebrannt hat, wird sich mit K3B bald zurecht finden. 

Etwas versteckt ist die Option, eine Boot-CD zu brennen. Nach dem Start eines neuen Daten-Projektes braucht es dazu zunächst einmal das Image einer Bootdiskette. Ich habe dazu Bootdisketten genommen, die ich unter Windows 98 angefertigt habe. (Damit hat man Linux genutzt, um ein DOS-Projekt zu managen, aber... ;-)

Image einer Bootdiskette erzeugen

  • Bootdiskette einlegen

  • Über Arbeitsplatz/Diskette das Diskettenlaufwerk mounten.

  • Eine Shell öffnen. Dort wird der Befehl eingegeben: 
    dd if=/dev/fd0 of=/datei/zum/image, 
    z.B. dd if=/dev/fd0 of=/bootimage.img
    Diese Datei findet sich vermutlich im Homeverzeichnis des aktuellen Nutzers, wenn kein anderer Pfad angegeben wurde.

Dieses Image kann nun für eine Boot-CD genutzt werden. Dazu muss im Menü "Projekt/Image bearbeiten" aufgerufen werden. Man hangelt sich dann zu dem Pfad bis zu der Stelle durch, an welcher das Diskettenimage liegt, klickt es an und dann auf ok.

Den restlichen Platz auf der CD kann man nach belieben füllen. Einen Virenscanner, der unter DOS läuft, etwa F-Prot (ist für Privatanwender kostenlos), andere Werkzeuge, so man sich noch unter DOS auskennt: nützlich sind DOS-Dateien wie fdisk, format u.a.m., der Norton Commander, DOS-Versionen wie Ghost, PartitionMagic.

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